Während viele Ehrenamtliche für ihre Vereine, Gastronomen, Händler aus Usingen und aus der Region ihre Stände für das „Weihnachtliche Usingen“ aufbauten, ging die SPD putzen. Die verlegten Stolpersteine sollten wieder auffallen und die Passanten kurz zum Innehalten bewegen. Mit Spezialpaste, feiner Stahlwolle und viel Küchenrolle wurden die Messingflächen wieder lesbar. Leonie Theuerkauf und Birgit Hahn waren mit großer Energie aktiv. Bürgerinnen und Bürger können zu Öffnungszeiten im Bürgerbüro die Putzartikel holen und selbst Hand anlegen, wenn ihnen Reinigungsbedarf an den Stolpersteinen auffällt.


In drei Verlegungen wurde Usinger jüdischen Bürgerinnen und Bürger gedacht, die aus der Stadt vor den Nazis im Dritten Reich geflohen sind, vertrieben, in den Vernichtungslagern ermordet wurden.
Eine weitere Verlegung
Im kommenden Jahr – voraussichtlich am 16. Mai – findet eine vierte Verlegung statt, dieses Mal in Usingen und in Eschbach. Daran arbeiten der Usinger Arbeitskreis Stolpersteine und der Geschichtsverein Eschbach mit Unterstützung der Christian-Wirth-Schule, der Helmut-Schmidt-Schule und der Buchfinkenschule (Eschbach).

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