Die Beseitigung der regelmäßigen Verstopfung der Usinger Innenstadt und der damit verbundenen Belastung der in der Innenstadt lebenden Bevölkerung ist für ihre Lebensqualität zwingend. Dies erfordert eine verkehrliche Entlastung durch die Nord-Ost-Umgehung. Etliche Jahre sind inzwischen vergangen, in denen geplant, gemessen, begutachtet, verändert, und umgeplant wurde. Endlich liegt diese erneute Planung vor und kann von jeder interessierten Person in Augenschein genommen werden. Die SPD begrüßt die vorliegende Planung ausdrücklich. Sie berücksichtigt sehr viele der nach der ersten Offenlegung eingegangenen Einwendungen. „Wir hoffen, dass diese lange Planungsphase nun beendet ist und sich erneute Einwendungen in Grenzen halten. Und wir sind optimistisch, dass diese Planung gerichtsfest ist, damit die Umsetzung nicht um weitere viele Jahre verzögert wird“, bringt SPD-Vorsitzende Birgit Hahn die Haltung ihrer Partei auf den Punkt.

Die von der Stadt Usingen vor vielen Jahren für die Vorplanung eingebrachten € 300.000,00 sind gut angelegtes Geld. Natürlich sei damit zu rechnen, dass die Gegner dieser Straße keine Ruhe lassen sondern ihre Möglichkeiten ausschöpfen werden. Der Rechtsstaat lässt dies zu, aber es wäre bedauerlich, wenn die Neugestaltung der Usinger Innenstadt dadurch weiter verhindert wird. Es ist schon abenteuerlich, wenn ein Mitglied der IZEDUL in einem Leserbrief mit der Behauptung von Dauersperrungen während der mehr als dreijährigen Bauzeit versucht, Panik zu verbreiten. Sperrungen mit Umleitungen sind lediglich an den Kreuzungspunkten während der dortigen Bauphase zu erwarten.
„Die SPD ruft die Befürworter dieser Umgehungsstraße auf in Leserbriefen ihre Meinung kundzutun.“

 

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